• Andrea Dietz

Das Geschenk von Sebastian Fitzek

Aktualisiert: 15. Feb 2020

Inhalt

Milan ist Analphabet. Im Laufe seines Lebens hat er gelernt diese Tatsache vor seiner Umwelt fast perfekt zu verschleiern. Mit vielen kleinen Tricks und Notlügen schummelt er sich durch den Alltag. Als eines Tages ein Auto neben ihm an der Ampel hält und ein Mädchen mit verzweifeltem Blick einen Zettel gegen die Scheibe presst, wird Milan wieder einmal bewusst wie sehr ihn der Analphabetismus einschränkt. Er kann nicht lesen was auf dem Zettel steht und weiß nicht, ob es sich um einen Hilferuf, oder vielleicht nur einen dummen Scherz handelt. Der Blick des Mädchens und ein ungewisses Bauchgefühl lässt Milan die Verfolgung des Wagens aufnehmen und damit beginnt ein Albtraum. Die Suche führt ihn in seine Vergangenheit und bringt grausame Geheimnisse ans Tageslicht.




Meinung

Als bekennender Fitzek-Fan habe ich mich sehr auf dieses Buch gefreut. Als ich es dann in Händen hielt, war alleine schon der Umschlag ein absolutes Highlight. An dieser Stelle ein großes Kompliment an die Gestaltung und das Cover, das absolut Lust auf eine spannende Geschichte macht.

Auch der Beginn der Handlung war typisch Fitzek, absolut mitreißend und kurzweilig. Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen, weil ich unbedingt erfahren wollte wie es mit Milan weiter geht. Den Charakter Milan Berg finde ich persönlich sehr gelungen. Ich mag es, wenn man sich nicht sicher sein kann, ob eine Person zu "den Guten" oder "den Bösen" gehört.

Einzig der Schluss war für mich etwas unbefriedigend. Der Showdown hat gut begonnen, aber von der Auflösung hatte ich mir mehr erwartet.


Fazit

"Das Geschenk" ist damit zwar nicht mein Favorit unter den Fitzek-Büchern, aber trotzdem ein spannender Thriller. Von mir gibt es 3 von 5 Sternen!



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